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Science and Society Session

Das interdisziplinäres Kunstprojekt "Auf dem (Bild)schirm: Computational Neuroscience im Blickwinkel der Kunst" zeigt die neueste Arbeit von Yutaka Makino während der Bernstein Konferenz 2018.

Makino_optical_flow_570Das interdisziplinäre Kunstprojekt "Auf dem (Bild)schirm: Computational Neuroscience im Blickwinkel der Kunst " zeigt eine neue Arbeit von Yutaka Makino, die die als selbstverständlich empfundene Wahrnehmung hinterfragt. Die Arbeit des in Japan geborenen Berliner Künstlers wird die gewohnte räumliche Wahrnehmung der Besucher vorübergehend verzerren, damit Verhaltensroutinen und Wahrnehmungsgedächtnis bewusst (wieder)entdeckt werden können.

In seinen Performances oder Installationen beschäftigt sich Makino mit Aspekten der menschlichen Wahrnehmung, wie zum Beispiel der Raumorientierung, der Eigenbewegungswahrnehmung oder der multisensorischen Integration. Er konzentriert sich darauf, wie einzigartige Erfahrungen in einem multisensorischen Versuchsaufbau entstehen können, der mit raum-zeitlichen Reizen arbeitet, die die Wahrnehmung der Besucher auf unterschiedliche Weise beeinflussen.


Makinos Arbeiten sind eine Mischung aus visuellen und auditiven Reizen, die den Besuchern ein individuelles Erlebnis bietet, das von ihren Bewegungen und Gesten beeinflusst wird. Makino arbeitet "auf einem beeindruckend hohen wissenschaftlichen Niveau der Psychophysik und Experimentalpsychologie", so Prof. Dr. Stefan Glasauer, Geschäftsführer des Center for Sensorimotor Research am Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und wissenschaftlicher Partner für das Projekt.

Makinos neue Arbeit wird während der Bernstein Konferenz vom 26. bis 28. September 2018 an der Technischen Universität (TU) Berlin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ergänzt wird sie durch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Erkenntnisgewinn in Wissenschaft und Kunst" am Abend des 26. September. Der Künstler und der wissenschaftliche Partner für das Projekt werden zusammen mit zwei weiteren renommierten ExpertInnen – sowohl aus der Kunst als auch der Wissenschaft - ihre jeweilige Sichtweise zum Thema erörtern. Dr. Jörg Fingerhut, wissenschaftlicher Leiter der Association of Neuroestetics, wird die Diskussion moderieren.

Veranstaltungsort

TU Berlin Hauptgebäude
Erdgeschoss  
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

 

Yutaka Makino

Yutaka-MakinoYutaka Makino wurde 1976 in Tochigi in Japan geboren. Er studierte Geowissenschaften, Computermusik und Bildende Kunst in Japan, den Niederlanden und den USA. Seit 2010 lebt und arbeitet er in Berlin. Makino erforscht Wahrnehmungsprozesse mittels experimenteller Setups basierend auf Forschung in Phänomenologie, experimenteller Psychologie, Psychoakustik, den Neurowissenschaften und der Systemtheorie. Seine Darbietungen und Installationen stellen akustisch und visuell konditionierte Erlebniswelten dar, die den Prozess der Wahrnehmung für die Besucher erfahrbar machen und sie dazu anregen über die eigene Wahrnehmung zu reflektieren.

Makinos künstlerische Arbeiten und Darbietungen waren in internationalen Kunstgallerien und Musikfestivals zu sehen. Als Beispiele sind hier folgende kurz genannt: Akademie der Künste Berlin, DAAD Galerie, Haus der Kulturen der Welt, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Donaueschinger Musiktage, MärzMusik, CTM Festival, Gaudeamus Muziekweek, Sonic Acts oder der Japan Society. Er wurde mit verschiedenen Preisen geehrt und hat Stipendien und Künstleraufenthalte erhalten, darunter sind der Prix Ton Bruynèl, das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Villa Aurora Los Angeles, Universität der Künste Berlin, Senatskanzlei des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Japanese Agency of Cultural Affairs und Pola Art Foundation.

Links

Links

http://www.yutakamakino.com

http://www.scheringstiftung.de/index.php

Förderung

Das Projekt wird von der Schering Stiftung und Bernstein Computational Neuroscience e.V. gefördert.

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