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Lernen Sie das Bernstein Netzwerk kennen!

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Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

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Willkommen beim Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

Das Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience verbindet experimentell und theoretisch arbeitende Neurowissenschaftler:innen. Es umfasst mehr als 200 Forschungsgruppen und 450 individuelle Mitglieder aus aller Welt, die experimentelle neurowissenschaftliche Ansätze mit theoretischen Modellen und Computersimulationen verbinden.

Das Bernstein Netzwerk wurde 2004 durch eine umfangreiche Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Ziel war es unter anderem, den Transfer von theoretischen Erkenntnissen hin zu klinischen und technischen Anwendungen voranzubringen. Namensgeber ist der deutsche Physiologe und Biophysiker Julius Bernstein (1839-1917).

Aktuelles

München 22. Juni 2026

Konvergente Evolution von Mechanismen der räumlichen Navigation

Forschende des Bernstein Center for Computational Neuroscience München, der LMU und der Cornell University haben gezeigt, dass Zebrafische und Fruchtfliegen über denselben internen Kompassmechanismus verfügen – obwohl sich beide Arten bereits vor mehr als 550 Millionen Jahren evolutionär getrennt haben.

Göttingen 18. Juni 2026

Spezialisten am Werk – Nervenzellen passen Struktur und Funktion ihrer Aufgabe an

Ein internationales Forschungsteam unter gemeinsamer Federführung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), der Universität Göttingen und der University of Western Ontario in London, Kanada, hat gezeigt, dass sich Nervenzellen im Gehirn bei der Verarbeitung von Sehinformationen auf verschiedene Aufgaben spezialisieren. Im Fokus der Forschung stand das Arbeitsgedächtnis – ein komplexes Netzwerk verschiedener Hirnregionen, das Informationen speichert und miteinander verknüpft. Eine Störung dieser Informationsverarbeitung kann zu neurologischen sowie neuropsychiatrischen Erkrankungen führen. Die Studienergebnisse könnten dazu beitragen, neue Behandlungsansätze für diese Erkrankungen zu finden und sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

Bonn 15. Juni 2026

Wenn die Karte ein Update braucht

Jedes Mal, wenn wir uns durch eine vertraute Umgebung bewegen, greift der Hippocampus auf eine detaillierte räumliche Repräsentation zurück, gleich einer Karte, die durch wiederholte Erfahrung aufgebaut wird. Doch was geschieht, wenn auf einer bekannten Route etwas Unerwartetes passiert? Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn konnten im Mausmodell zeigen: Das Gehirn zeichnet seine Karten nicht von Grund auf neu. Stattdessen annotiert es sie, indem es neue Informationen wie eine zusätzliche Ebene über ein stabil bleibendes räumliches Grundgerüst legt. Ihre Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin PNAS veröffentlicht.

Hamburg 1. Juni 2026

Eingeschränkte Schlussfolgerungen: Wie Stress unser Gehirn beeinflusst

Neue Information gleicht unser Gehirn automatisch mit bestehenden Erinnerungen ab und verknüpft sie miteinander. Durch diese Integration im Gedächtnis bauen wir Wissen auf. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Lars Schwabe aus dem Arbeitsbereich Kognitionspsychologie der Universität Hamburg konnte nun zeigen, dass diese Prozesse im Gehirn durch akuten Stress negativ beeinflusst werden. Die Studie wurde in Science Advances veröffentlicht.

Veranstaltungen

Bernstein Conference

Abstract Submission

Satellite Workshops Program

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Ausschreibungen

Fellowship Sponsorship: Mechanistic theories of neural computation or learning

The Sainsbury Wellcome Centre for Neural Circuits and Behaviour (SWC) and the Gatsby Computational Neuroscience Unit (Gatsby Unit) invite expressions of interest from early career researchers who wish to be sponsored for external career fellowships to establish an independent research group in mechanistic theories of neural computation or learning. The successful candidate will establish an independent computational research programme, supported by an external fellowship and hosted jointly at SWC and Gatsby Unit, that develops models and theories linking the activity of neural circuits to the behavioural processes that underpin perception, cognition, planning, motor control and/or learning.

Deadline: 16.07.2026

Else Kröner Exzellenzstipendien 2026

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 350.000 € dotiert und dient primär der Finanzierung der eigenen Stelle (Brutto-Jahresgehalt) während der Freistellung.

Deadline: 31.07.2026

ERC Advanced Grant

Are you an established, leading principal investigator who wants long-term funding to pursue a ground-breaking, ambitious project? The ERC Advanced Grant could be for you.

Deadline: 27.08.2026