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Jochen Triesch koordiniert neues Schwerpunktprogramm

Jochen Triesch (BFNT Frankfurt, D-J Kooperation, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Goethe-Universität Frankfurt) ist Koordinator des neuen Schwerpunktprogramms (SPP) Computational Connectomics. Es ist eines von 17 SPPs, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Jahr 2017 eingerichtet werden (März 2016).
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Das junge Gebiet Connectomics ermöglicht die Erstellung und Untersuchung von detaillierten Karten, die Verbindungen innerhalb eines Nervensystems in einem Organismus in bislang ungekanntem Ausmaß und beispielloser Präzision darstellen. Das Schwerpunktprogramm (SPP) Computational Connectomics zielt darauf ab, die mathematische Untermauerung dieses Forschungsbereichs zu stärken. Folgende Punkte werden hierbei besonders im Fokus stehen: die Entwicklung von Rechenmodellen und Theorien, die derartige Daten beschreiben und erklären, der Aufbau von automatisierten Analysetechniken, die das Erfassen solcher Daten erleichtern sowie die Verwaltung und den Austausch solcher Daten.

Neben Jochen Triesch (BFNT Frankfurt, D-J Kooperation, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Goethe-Universität Frankfurt) waren auch Moritz Helmstaedter (MPI für Hirnforschung, Frankfurt), Claus C. Hilgetag (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Heiko J. Luhmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Petra Ritter (BFNL Zustandsabhängigkeit des Lernens, Charité - Universitätsmedizin Berlin) an der Antragsstellung beteiligt.

Die 17 SPP wurden aus insgesamt 76 eingereichten Konzepten ausgewählt. In den kommenden Monaten werden die SPP einzeln von der DFG ausgeschrieben. Für die 17 neuen SPP stehen in einer ersten Förderperiode in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 108 Millionen Euro zur Verfügung. In der Regel werden die Schwerpunktprogramme für eine Dauer von sechs Jahren gefördert.

Pressemeldung der DFG.

Bild: Moritz Helmstaedter, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt